Alexandra Flury-Schölch

Zoom ins Leben:

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Sonntag, 21. Januar, 17.00 Uhr, Reformierte Stadtkirche.

Dokumentarfilm von Heks "Die Kinder von Shatila": ein berührender Einblick in das Leben von Menschen im Flüchtlingsviertel Shatila im Libanon.

Alexandra Flury-Schölch,
Zwischen sanften Hügeln am Mittelmeer liegt das einstige Paris des Nahen Ostens: Beirut.
Beim Näherkommen werden Einschusslöcher sichtbar. Sie stammen noch aus dem Bürgerkrieg im Libanon, der erst 1990 zu Ende ging. Noch näher, in den enger werden Gassen begegnen wir zwischen halbfertigen Neubauten Kindern, die Ball spielen: Wir sind in Shatila.

Der neue Dokumentarfilm „Die Kinder von Shatila“ vom HEKS, realisiert von Filmemacherin Barbara Miller zeigt eindrückliche Portraits von Menschen, die auf engstem Raum in diesem Flüchtlingsviertel leben. Die einen gezeichnet von den kaum verheilten Wunden des Bürgerkrieges im Libanon, die anderen gestrandet mit dem Strom an Flüchtlingen vor dem Bürgerkrieg in Syrien. Für manche Menschen, die ursprünglich aus Palästina kamen und in Syrien Aufnahme fanden, ist es bereits die zweite Flucht.

Dennoch ist diese Dokumentation mehr als nur ein Bericht über traurige Tatsachen. Wir lernen Menschen kennen, die trotz sehr schweren Lebensbedingungen die Hoffnung nicht aufgeben. Im Angesicht der Realität: ein ermutigendes Zeitzeugnis.

Anschliessend Apéro mit Pittabrot
und Gespräche mit Brigitte Roth vom HEKS.

Eintritt frei, Kollekte für das im Film portraitierte Projekt in Shatila.
Mehr Informationen zum Projekt unter www.heks.ch/was-wir-tun/nothilfe-libanon
Bereitgestellt: 12.01.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch