Alexandra Flury-Schölch

Musik & Poesie: Das Ende der Reden

Musik & Poesie: Fastentuch<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>reformiert-solothurn.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>230</div><div class='bid' style='display:none;'>2188</div><div class='usr' style='display:none;'>10</div>

25. Februar, 17.00 Uhr, Reformierte Stadtkirche
Betrachtungen zum Fastenbild von Chidi Kwubiri
Gedichte von Jacqueline Keune
Klaviermusik von Bach und Beethoven, gespielt von Marlis Walter
Alexandra Flury-Schölch,
Das aktuelle Fastentuch der Ökumenischen Kampagne inspiriert zum stillen Betrachten.

Auf dem Bild sehen sich zwei Menschen an: Ihr Blick richtet sich auf faszinierende Weise zugleich nach innen und zueinander. Der Künstler Chidi Kwubiri aus Deutschland hat Wurzeln in Nigeria. Er setzt in seinem Bild nicht nur zwei Personen in Beziehung, er führt in diesen Personen auch verschiedene Kontinente und Kulturen in eine Begegnung. So lädt das Bild uns ein, den eigenen betrachtenden Blick ebenfalls in beide Richtungen zu lenken: nach innen ins eigene Leben und nach aussen, zum anderen und zur Welt. Damit wir uns bewusst werden: Wir Menschen sind Individuen mit eigenen Gedanken, Hoffnungen und Bedürfnissen, und ebenso Teil eines Ganzen, verbunden mit dem, was uns umgibt.

Die Theologin Jacqueline Keune liess sich durch das Fastentuch zu Gedichten inspirieren. Sie fordert in ihren Texten ein „Ende der Reden“ und einen entschlossenen Schritt hin zu neuen Wegen. Denn sie hofft auf eine „Verwandlung der Resignation in gesegnete Erwartung“. Keunes Texte helfen, die Verbundenheit mit der ganzen Erde neu wahrzunehmen, das Morgen neu zu denken und mit dem Mut des Herzens zu handeln: «Auf dass wir nicht bleiben, die wir sind.»

Zwischen Jacquelines Keunes Gedichten begleitet uns beim Betrachten des Fastenbildes Marlis Walter am Klavier mit Werken von Bach und Beethoven. Denn für die Solothurner Pianistin ist Musik „die Sprache des Himmels“ (Hermann Lahm).

Es ist zu hoffen, dass uns dieser Abend beim Blick auf uns selbst und auf die Welt auch einen Augenblick vom Göttlichen schenkt.

Eintritt frei.
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Bereitgestellt: 14.02.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch