Adrian Herrmann

Impuls zum Tag - 23. März 2020

Bild Impuls zum Tag 23.03<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>reformiert-solothurn.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>22</div><div class='bid' style='display:none;'>3979</div><div class='usr' style='display:none;'>17</div>

Sich jeden Tag eine Zeit der Ruhe schenken - sich aufs Wesentliche besinnen - im Glauben verbunden sein mit anderen Menschen - all das tut gut!

So lange wir keine öffentlichen Veranstaltungen durchführen können, publizieren wir täglich einen Impuls zur Losung.
Adrian Herrmann,

Lehrtext zur Losung vom 23. März 2020:
„Er hat in den vergangenen Zeiten alle Völker ihre eigenen Wege gehen lassen, allerdings nicht ohne sich ihnen durch Wohltaten zu bezeugen: Er hat euch Regen gesandt vom Himmel herab und Zeiten der Ernte, er hat euch gesättigt mit Speise und euer Herz erfüllt mit Freude.“


„Gott zeigt sich mir nicht.“ - „Gott hat sich mir vor so langer Zeit gezeigt, dass ich heute kaum noch daran glaube, dass es Gott war.“ - „Gott hat sich mir noch nie gezeigt, weil es ihn nicht gibt.“ Alle diese Sätze habe ich schon gehört, ausgesprochen von Menschen, die sich wünschen, dass Gott sich Ihnen zeigt, die aber genau dies nicht erleben. Natürlich ist die Vorstellung davon, wie sich Gott zeigen soll, sehr unterschiedlich. Manche wünschen sich Heilung oder Trost, andere übernatürliche Zeichen und die Dritten haben gar keine konkrete Vorstellung.

Der heutige Lehrtext macht jedoch folgendes klar. Gott zeigt sich allen Menschen! Die Bibel kennt viele Formen wie er sich zeigt. Einigen zeigt er sich im Traum (wie Jakob), andere hören eine Stimme aus dem Nichts (wie Samuel) und wenige sehen ihn von Angesicht zu Angesicht (wie Mose). Allen Menschen zeigt sich Gott, indem er sie versorgt. Er schenkt den Menschen, dass die Saat aufgeht. Er schenkt Speise und er schenkt Freude.

Die Kritiker merken an, dass all dies auch ohne Gott geschehen würde. Letztlich ist die Frage was ich persönlich Glaube. Ich persönliche jedoch glaube daran. Ohne Gott gäbe es keinen Himmel und keine Erde, folglich keine Menschen und keine Nahrung für den Menschen und schon gar keine Menschen, die sich freuen. Unsere blosse Existenz und dass wir hier auf der Erde leben und Freude empfinden können, zeugt von Gott, unserem Schöpfer.

Nehmen Sie sich Zeit, nochmals Ihre freudigen Momente durchzugehen! Das können grosse Momente sein, wie der Abschluss einer Ausbildung oder die Geburt eines Kindes. Aber auch kleine Momente, wie das freundliche Lächeln eines Menschen der sie gern hat, eine gute Note oder ein feines Essen. Danken Sie Gott für diese freudigen Momente, für die Freude in ihrem Herz und denken Sie daran: Durch all diese Momente zeigt sich Gott.

Sozialdiakon Adrian Herrmann

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Bereitgestellt: 23.03.2020     Besuche: 44 Monat