Jugendarbeit PLUGIN2

"Bye Bye" Christina :-)

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Am 1. Dezember würde Christina von Allmen ihr 10-jähriges Jubiläum in unserer Kirchgemeinde feiern ...
Fabienne Infanger,
... würde, denn sie hat sich entschlossen eine neue Herausforderung als Sozialdiakonin nahe ihrem Wohnort Biel anzunehmen.

Schade sagen sich Viele, traurig sind Andere, vielleicht sogar enttäuscht. Alles Reaktionen, die ich nachvollziehen kann, vielleicht selber kurz durchlaufen bin.
Aber … und hier kommt das grosse Aber, ich bin weder wehmütig noch enttäuscht. Ich freue mich von ganzem Herzen für Christina, dass sie diesen neuen Schritt wagt.

Warum?

Weil Christina mir, aber auch meinen Kindern, den Jugendlichen, dem Jugendarbeitsteam, der Kirchgemeinde … ja uns allen in den letzten 10 Jahren so viele tolle Momente, Erinnerungen und Denkanstösse mitgegeben hat, die uns noch lange begleiten werden.

Wenn ich zurückblicke, denke ich an die Christina, die als Christina Mäder, am 1. 12. 2010 bei uns in der Kirchgemeinde ihre Arbeit aufgenommen hat. Als gelernte Schreinerin hat sie gerade ihre Ausbildung zur Sozialdiakonin im TDS in Aarau angefangen und war damals knapp älter als ein paar Jugendliche aus dem Helferteam in Solothurn. Im Kirchgemeindekreis Unterer Leberberg hat sie das Team um Samuel Stucki unterstützt und bald schon eigene Akzente setzen können. Ob die Mithilfe an Filmandachten, Kinderprogramme an Gottesdiensten, ihren Einsatz bei den Könfis auch in Langendorf/Oberdorf prägten diese Zeit. Immer wieder hat sie ihre Gaben, wie z. B. die Fotografie in ihre Arbeit einfliessen lassen und es war toll zu sehen, wie der Wissensrucksack der Ausbildung immer grösser und grösser wurde.

Mit Abschluss ihrer Ausbildung am TDS wechselte Christina in den Kirchenkreis Bellach, wo sie zusätzlich 20 Stellenprozente für den Gemeindeaufbau übernahm. In Zusammenarbeit mit Gabi Wartmann, aber auch alleine, wurde ein Jugendraum umgestaltet, mit «Pizza für dini Meinig» ein kleines, feines aber tiefgründiges Gefäss für Jugendliche geschaffen und mit der Kinderwoche im Herbst und dem Fiire mit de Chliine hat Christina ihr Aufgabengebiet auch alterstechnisch ausgeweitet.

Ihr Talent für begeisternde Zusammenarbeit hat Christina auch in den Angeboten der 2. Säule und im Konfirmandenunterricht bewiesen. War sie doch die erste beauftragte Sozialdiakonin, die alleine eine Konfklasse führte.

Zudem haben wir Christina als Frau erlebt, die nicht nur für sich und ihre eigenen Angebote gedacht und gelebt hat. War «Not an der Frau» ist sie auch in anderen Kirchenkreisen eingesprungen und hat ihre Arbeit für die gesamte Kirchgemeinde, u. a. auch mit dem Co-Präsidium des Mitarbeiterkonvents geleistet.

Je länger Christina bei uns tätig war, desto mehr kam ihre Spontanität zum Zug. Ob eine Übernachtung in der Stadtkirche, eine Reise nach Lausanne oder Musikvideos zum Mitsingen während des Lockdowns; gelebter Glaube, ob ein spontanes Gebet, ein kurzer Input oder ein (LED)Lagerfeuer im Kirchenraum … ihr ist es wichtig, dass Angebote aus Bedürfnissen heraus entstehen und von den Jugendlichen getragen werden. Und noch wichtiger ist ihr, Kindern und Jugendlichen mitzugeben, dass sie bei Gott geborgen sind.

Wenn ich also an Christina denke, sehe ich nicht den 1.12.2020 ohne Christina, sondern ich denke an alle Begegnungen, die wir auf unserem gemeinsamen Weg hatten.

Liebi Chrigä, ich wünsche dir im Namen der Fachgruppe Jugend alles alles Gute auf deinem weiteren Weg und dass du auch in Nidau Orte gestalten wirst, an denen sich Kinder und Jugendliche geborgen fühlen.

Christina wird im Gottesdienst vom 25. Oktober in Bellach verabschiedet.
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Bereitgestellt: 16.10.2020     Besuche: 3 heute, 37 Monat