Alexandra Flury-Schölch

Zusammenarbeit mit gemeinsam-kleidsam

Die Zusammenarbeit mit gemeinsam-kleidsam nahm im Entwickler-Kafi vom 20. Oktober 2019 den Anfang. Seit Januair 2020 ist das Textil-Upcycling-Projekt jeden Samstag an der Baselstrasse 12.

Ein ersten Projekt fand zusammen mit den Kubagruppen Together statt: Da im Kuba-Projekt im Februar 2020 neben dem Häuserrenovieren das Thema «Integration durch Sport und Spiel» auf dem Programm stand, wurden die Mannschafts-T-shirts gedruckt.

Das zweite Projekt - Leinentaschen mit kubanischen Motiven - ebenfalls zusammen mit den Togethergruppen - ist am Laufen.
Lust mitzumachen? Zeit? Kreativ talentiert? Begabt im Schneidern? Meldet Euch mit Ideen bei .
Foto von Volha Flaxeco on Unsplash (Foto: Volha Flaxeco free download )

Foto von Volha Flaxeco on Unsplash (Foto: Volha Flaxeco free download )

gemeinsam-kleidsam (Foto: Alexandra Flury-Schölch)

gemeinsam-kleidsam (Foto: Alexandra Flury-Schölch)

Drucken (Foto: Together)

 

Infos zu gemeinsam kleidsam
Das Projekt » gemeinsam kleidsam haucht unter dem Motto «Wandel statt Müllsack» alten Kleidern neues Leben ein. Dafür wird an der Baselstrasse 12 die nötige Infrastruktur mit Nähmaschinen und Siebdruck bereit gestellt, betreut von fachkundigen Leiterinnen.
Projektleiterin: Ayshe Yuezer
Öffnungszeiten jeden Samstag 10 - 14 Uhr (offen für alle, ohne Voranmeldung)

Das Projekt verfolgt Ziele, die auch der AG Together Weltweit wichtig sind.
Zum einen setzt gemeinsam kleidsam ein konkretes Zeichen gegen den Verschleiss von Ressourcen und die Wegwerfmentalität der heutigen Gesellschaft, indem aus «alten»Textilien kreativ etwas Neues entsteht und so der Rohstoffverbrauch für die Herstellung von Textilien bewusst gemacht und gebremst wird. In der Textilherstellung ist zum Beispiel der enorme Wasserverbrauch ein Thema und damit auch für den Klimawandel.
Zum anderen ist dieses Projekt generationenverbindend, weil hier Jung und Alt gemeinsam handwerklich tätig sind.
In einem dritten Schritt könnte diese Idee die Türen öffnen für die Zusammenarbeit mit Migrant*innen, die oft gutes handwerkliches Können und Geschick mitbringen. Wie gemeinsame Arbeit kulturelle Brücken bauen kann, damit hat Together in Kuba bereits wertvolle Erfahrungen gesammelt. Auch Personen mit geringem Einkommen könnten in diesem Projekt kreativ werden.
Bereitgestellt: 20.09.2021