Musik & Poesie: Und sie tanzten einen Tango!

Bekky & Herbie<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>reformiert-solothurn.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>15</div><div class='bid' style='display:none;'>3374</div><div class='usr' style='display:none;'>10</div>
Einen Abend lang sich der ganzen Palette an Gefühlen hingeben. Denn Tango ist „ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann», so Enrique Santos Discépolo, einer der ganz Grossen des Tango. Der Tango entstand Mitte des 19. Jahrhunderts im Hafenviertel La Boca von Buenos Aires. Ursprünglich ein fröhlicher Tanz aus afrikanischen, kreolischen und spanischen Elementen. Um die Jahrhundertwende mischten sich die Hoffnungen und Enttäuschungen der vielen Immigrantinnen und Immigranten aus Europa dazu: Melancholie und Wehmut prägten den Tango, aber auch Stärke und Furchtlosigkeit.

Musik: Das Bandoneon bildete mit Streichinstrumenten die Seele des Argentinischen Tango. Bekky & Herbie beweisen, wie wunderbar sinnlich, melancholisch und zugleich fröhlich Cello und Akkordeon zusammenklingen. Melodien aus der ganzen Welt gehören zum Repertoire von Rebecca Hagmann und Herbert Liechti; neben Musik aus dem Balkan, Klezmer und Roma-Liedern viel Lateinamerikanisches wie Bossa Nova oder Tango. » Mehr zum Duo.

Poesie: In Lateinamerika ist sie eine Legende, in der Schweiz kennen sie nur wenige: Alfonsina Storni, Poetin, Rebellin, Feministin. Die Schweizer Emigrantin setzte sich in Argentinien ein für Selbstbestimmung, Autonomie und die Gleichstellung von Mann und Frau; mit spitzer Feder und scharfer Zunge.

Sommerbar: Anschliessend ist die Sommerbar geöffnet, um auf den Treppen der Kirche den Abend ausklingen zu lassen. Tür- und Baröffnung um 18.30 Uhr.

Eintritt frei, Kollekte

A propos: unter » Vergangenes finden Sie einen Videoausschnitt aus dem Weltgebetstag 2019 in Sankt Marien.
Kontakt: Pfrn. Alexandra Flury-Schölch
 
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