Bereits 1917 wurde ein Architekturwettbewerb für den Neubau ausgeschrieben. Gefordert war eine Kirche mit 900 Sitzplätzen im Kirchenschiff und auf der Empore. Auf der Orgelempore sollte eine moderne Orgel Platz finden, zudem sollten sich dort bis zu 80 Sängerinnen und Sänger aufstellen können. Vorgesehen war ausserdem mindestens ein Nebenraum von 50 m² für Konferenzen und Konfirmandenunterricht sowie ein weiterer Raum mit rund 100 Plätzen für Nebengottesdienste und Taufen.
Innerhalb von vier Monaten wurden 160 Projekte eingereicht, von denen 96 als besonders beachtenswert eingestuft wurden. Den ersten Preis gewann der damals erst 25-jährige Luzerner Architekt Armin Meili mit dem Entwurf «Friede sei ihr erstes Geläute», den er über das Architekturbüro seines Vaters Meili-Wapf einreichte.