Fürobe ir Stadtchile - someãl - Der Klang des Unsichtbaren

someāl (Foto: Sylvia Hopper)
15 Frauenstimmen und die historische Orgel der Stadtkirche

«Der Klang des Unsichtbaren» bringt Musik von Komponistinnen aus verschiedenen Ländern und Epochen zusammen. Die Besetzung wechselt vom Solo über kleine Ensembles bis zum ganzen Chor mit Orgel. Dabei wird die ganze Stadtkirche zum Klangraum: Die Stimmen erklingen aus unterschiedlichen Positionen und umgeben das Publikum immer wieder neu.

Im Zentrum steht «Da dona nobis pacem» von Ioana Ilie, eine eindringliche Bitte um Frieden. Die Komponistin hat ihr ursprünglich für Frauenchor und Klavier geschriebenes Werk eigens für dieses Projekt für Orgel bearbeitet. Dazu kommen weitere spirituelle Werke von Komponistinnen aus Vergangenheit und Gegenwart sowie solistische Orgelmusik.
Der Titel «Der Klang des Unsichtbaren» geht auf einen Text von Hildegard von Bingen aus dem 12. Jahrhundert zurück, der in einem Werk von Sofia Gubaidulina vertont ist. Gleichzeitig erinnert er an die vielen Komponistinnen, deren Musik über lange Zeit kaum wahrgenommen und aufgeführt wurde.
Zu hören ist das von Sylvia Nopper gegründete Vokalensemble someāl mit professionellen und semiprofessionellen Sängerinnen. An der historischen Orgel der Stadtkirche spielt Nadia Bacchetta.

Das Bistro im Kirchenraum öffnet um 18.30 Uhr. Es gibt Spezialitäten frisch vom Markt und selbstgemachte Flammenkuchen zum kleinen Preis. Es het, solang's het.

Eintritt frei - Kollekte


ensemble someāl:
Anna Alexay, Anne-Catherine Biedermann (Sopran solo), Laura Brecht (Mezzo solo),
Friederika Dvir (Sopran solo), Livia Flury, Yannika Frank, Viola Galli (Sopran solo), Jana Hug (Alt Solo), Céline Klingelhöfer, Sari Leijendekker (Alt Solo), Anna Mauerhofer, Jane Mühlinghaus, Sylvia Nopper, Lisa Rovina, Alissa Tritella (Dirigat)

Sylvia Nopper, künstlerische Leitung, konzertierte als Sängerin über 30 Jahre lang weltweit in den Bereichen Neue Musik, Kam-mermusik, Lied und Oratorium. Ihre kreative Neugierde und Entdeckerfreude machten sie dabei zur idealen Interpretin zeitgenössischer Musik. Die meisten der über 150 Werke von Solo bis Oper, die sie uraufgeführt hat, wurden auch für sie geschrieben. Seit fünfzehn Jahren unterrichtet sie an der Hochschule und Musikschule der Musik-Akademie Basel.

Alissa Tritella, musikalische Leitung, erwarb ihren Bachelor in Chorleitung mit Auszeichnung bei Raphael Immoos und Martin Wettges an der Hochschule für Musik FHNW, wo sie diesen November auch ihren Master Schulmusik mit Schwerpunktfach Gesang und Minor Blasorchesterdirektion abschliessen wird. Sie leitet den Tonverein Vocalis sowie den Frauenchor Binningen und wirkt als musikalische Assistenz bei der Mädchenkantorei Basel.

Anne-Catherine Biedermann, Sopran Solo, studiert seit 2023 im Bachelor Gesang an der Hochschule Luzern bei Simone Durrer-Stock.

Friederika Dvir, Sopran Solo, schloss 2025 ihren Bachelor Schulmusik mit Gesang bei Sylvia Nopper und Isolde Siebert an der Hochschule für Musik FHNW in Basel ab, wo sie seither bei Tanja Ariane Baumgartner Master Gesangspädagogik studiert.

Viola Galli, Sopran Solo, begann ihr Studium an der Hochschule Luzern bei Simone Durrer-Stock, wo sie 2025 ihren Masterabschluss Gesang erhielt. Aktuell bildet sie sich im Ergän-zungsstudium an der Schola Cantorum Basiliensis bei Ulrike Hofbauer weiter.

Laura Brecht, Mezzosopran Solo, setzt ab Herbstsemester 2026 ihr Studium an der Hoch-schule Luzern bei Simone Durrer-Stock im Master Gesang fort.

Jana Hug, Alt Solo, begann 2025 ihr Gesangstudium im Bachelor bei Sarah Wegener an der Zürcher Hochschule der Künste.

Sari Leijendekker, Alt Solo, absolvierte nach einem Bachelor und Master in Schulmusik bei Sylvia Nopper und einem Minor in Jazzgesang bei Ann Malcolm sowohl den Master Gesang bei Isolde Siebert als auch das Post Graduate Studium Liedgesang bei Jan Schultsz. Sie tritt als Solistin sowie in verschiedenen Ensembles und Chören wie dem Opernchor Basel auf und unterrichtet Gesang an der Regionalen Musikschule Sissach.

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Kontakt: Nadia Bacchetta & Tanja Grünig
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