Otfried Pappe

Filmabende am Schänzli

Film<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>reformiert-solothurn.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>50</div><div class='bid' style='display:none;'>1719</div><div class='usr' style='display:none;'>45</div>

Miteinander bewegende Geschichten sehen
Otfried Pappe,
Seit einigen Monaten sind nicht nur Virologen und Klinikpersonal mit dem Kampf gegen das Corona-Virus beschäftigt. Soziologinnen und Psychologen, Philosophen und Theologinnen setzten sich mit den Auswirkungen der Krise auf das Verhalten der Menschen auseinander. Sie fragen danach, wie und wo sich das solidarische Verhalten in der Gesellschaft verändert. Welche Kontakte werden gestärkt und welche Werte treten in den Vordergrund? Was tritt in den Hintergrund? Schon jetzt sagen viele Fachleute eine veränderte Gesellschaft voraus. Noch ist nicht deutlich, welche Wert- und Verhaltensmassstäbe sich dauerhaft wandeln: Werden wir solidarischer oder egoistischer?
In den Wochen des Shutdown ist uns besonders der Verlust menschlicher Nähe und selbstverständlichen Begegnungen in der Familie, der Kirchgemeinde, in Vereinen, der Schule oder am Arbeitsplatz bewusst geworden. Das Leben ist immer ein Leben in Beziehungen. Mit diesem Thema beschäftigt sich auf ganz unterschiedliche Weise unser diesjähriger Filmsommer am Schänzli. In drei berührenden Geschichten werden verschiedene Beziehungsebenen entfaltet.

Im Juni begegnen uns zwei Brüder, die nach drei Jahrzehnten auf der Beerdigung ihres Vaters wieder aufeinandertreffen. In humorvoller Weise werden ernsthafte Lebensthemen auf dem Weg der Annäherung der Geschwister erzählt.

Im Juli führt uns eine wahre Begebenheit in das Jahr 1956 zurück. Während des Volksaufstands in Ungarn legte eine Schulklasse in der DDR eine Schweigeminute für die Opfer ein. Die Konsequenzen waren dramatisch und stellten alle Beteiligten vor die Frage nur für sich selbst oder für die ganze Klasse einzustehen.

Im August erzählt der Film von einer randständigen Familie im überfüllten Tokio. Sie finden ein kleines verwahrlostes Mädchen auf der Strasse und nehmen sich des Kindes an. Die Geschichte erzählt auf eine berührende Weise vom Wachsen familiärer Beziehungen durch liebevolle Zuwendung auch oder gerade in schwierigen Lebensverhältnissen.

Die Filme werden immer freitags gezeigt ab 21:00 am
19. Juni
17. Juli
21. August


Filmstart bei ausreichender Dunkelheit. Bei Regenwetter werden die Filme im Schänzli gezeigt.

Bereitgestellt: 05.06.2020     Besuche: 4 heute, 97 Monat